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beinahe

zu Zwien

Fingerspitzen zarter Schweren,

kreisen sanft auf liebendem Grund.

Flüchtige Locken sich mehren,

Spuren gefühlt, wandern im Rund.

Verführerisch Strähnchen minnen,

dem Kuss die Lippen geben;

auf weitere Beute sinnen,

wie Blüten im Zephir beben.

nahe

Gate 114

Hände wirbeln über verchromten Schlitzen dunkler Tiefen,

flinker Blick spannt darüber hin.

Mahlt die Frucht mit lautem Getöse,

pressen Wolken von Dampf den Sinn.

Trocknet dir die Kehle glühender Wind,

trinkst doch nur der Sehnsucht heißes Gelingen.

Drei Punkte nur von Wünschen befrachtet,

platt konvex konkav,

Hügel und Senken.

Flinke Finger auf und ab

wirbeln über den Menschen.

fern

Bordkarte

Erinnerungsbilder – nur Interpretationen im playback
Wahrnehmungsbilder – jetzt life
Bilder auf Zukünftiges – Planspiele meiner Entwürfe

alles Bilder – gemalte Gefühle
vor- und rückläufige Vagabunden durch Gedankenwelt
Reisende meiner Seele.

Sicherheitshinweis: die Passagiere werden gebeten ihr Gepäck … !
Ja, noch nicht gestohlen!
Fühlen ist doch verkörpert nicht nur verseelt
habe doch Gestalt – Empfindung ist mein Gepäck.

Letzter Aufruf: der Passagier … !
Körperschleife und blutvolle Topografie – Trägerin meiner Empfindung.
Gefühle und Empfindungen, nur Bordkarten blinder Passagiere?
Verborgene Begleiter!

take off

Das Poem als verdichtete Metapher


Das Poem als Metapher verwandelt die Erscheinung in Idee und die Idee malt, je nach individuell angeregter Vorstellung, ein Bild.
Hier, in der Sphäre von Symbolik, repräsentiert das Besondere das Allgemeine – das Poem strahlt auf das, in allgemeinen Begriffen Unsagbare – aus. Es löst so aus der Verengung der Sprache, aber schließt nichts ab.
Das Poem ist keine uneigentliche Rede, sondern eine neue Bildung, durch deren reflektierendes Nachkommen sich erst der allgemeine Satz erschließt. Eine vertikal sich verdichtende abstrahierte Analogie also. Das in obigen Poemen vordergründig Körperliche wird nochmals geistig durchdrungen und nimmt das hintergründig im Kontext Gesagte auf eine unabschließbare Weise nochmals auf.

Das Poem ist wie ein in ruhiges Wasser geworfenes Steinchen – viele Wellen zeugend ringeln diese sich zum Ufer und fühlen und regen dort an. Sie sind kleine Sonden, um Größeres aufzuschließen!
Der Autor ist das Steinchen; er fühlt einfach schon mal vor. – … Denn edlen Seelen vorzufühlen / Ist wünschenswertester Beruf (Goethe).

Thriller Der Prozesssteuerer  

Im kommenden Jahr 2020 feiern sich 30 Jahre Deutsche Vereinigung. Was vor und im Jahr 1990 geschah, fand öffentliche Bühne und politische Akteure. Im Rampenlicht jener aufsehenerregenden Tage feierte sich die Formation bekannter politischer Gestalter in öffentlicher Bewunderung. Doch aus ihrem Schatten wirkte wahrer Prozesssteuerer des Geschehens und agierte aus geheimen Motiven und verdeckten Fakten und zog seine verborgenen Fäden zum Erfolg.
 

Venus geht durch die Jungfrau

Auf welche Weise ich Menschen wesentlich erkenne – in welchen Wirkungen sie sich vermitteln – ist tragende Idee des Romans. Das gestaltende Material dieser Idee ist das Schachspiel und der Dialog als immer wiederkehrende Substanzen.
Ein Mann, Sebastian, eine Frau, Laura. Beide wohnen in einer elegant ausgestatteten Mehrparteien-Immobilie. Im großzügigen Foyer des Hauses steht ein wertvoller Schachtisch.  In quasi magnetischer Anziehung wird er zum Transmitter für Erkennen.

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Von Achthundertacht bis Mitternacht

In einem, von Bergen rundum eingebetteten Tal, gründete das Geschlecht der Gowische den Flecken Wolfshagen im Harz. Die Freien aus Wolfshagen entwickelten sich überaus erfolgreich. Von ihrer Burg in Wolfshagen verlegten sie bald ihren Sitz nach Goslar. So waren Reichsvögte in Goslar, Bergmeister am dortigen Rammelsberg, und späterhin Domherren in Goslar und Hildesheim. Ihr nachvollziehbarer Eintritt in die Geschichte liegt im Dunkeln, doch erzählt der Lesestoff ihr Stammesgeschehen ab ihrer Taufe in der Sachsenzeit unter dem Schwert Karls des Großen.

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Schriftgestalten

Pointen bedürfen einer mehrdimensionalen Vorbereitung, ohne jedoch den dafür bereitgestellten Raum vorzeitig dem Leser zu öffnen. Ähnlich einem Eisberg, welcher mehr zu bieten hat, als der Augenschein zunächst wahrnimmt. Der eigentliche sechssiebtel Teil seines Volumens ist, als großmächtig Verborgenes über das Sichtbare erhaben und doch der wesentlichste Teil des Ganzen. So liegt das tatsächlich Erlesene auch hier stets als ‚Auslegware’ unter der Wasserlinie. Der Kunst, trotz seriellen Erzählens Mehrdimensionales anzusprechen, versucht dieser Band konsequent zu folgen.

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